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Frühe
Förderung, individuelle Förderung, die Verwirklichung
lebenslangen Lernens für alle, Erziehung zur Verantwortung
und die Reform der Aus-und Weiterbildung der Lehrenden entscheiden
über die Qualität und Zukunftsfähigkeit des deutschen
Bildungswesens. Dies sind die abschließenden Empfehlungen
des Forums Bildung
Wer
steht hinter dem Forum Bildung?
Bund
und Länder haben 1999 das Forum Bildung eingesetzt, um die
Qualität und Zukunftsfähigkeit des deutschen Bildungssystems
sicherzustellen. Den Vorsitz hatte die Bundesministerin für
Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn. Das Land Baden- Württemberg
wurde durch die Ministerin für Jugend, Kultus und Sport Dr.
Annette Schavan vertreten. Neben der Politik waren wichtige gesellschaftliche
Gruppierungen wie Sozialpartner, Wissenschaftler die Kirchen, Auszubildende
und Studenten vertreten.
Auch die Direktorin der Elternakademie Frau Dr. Renate Heinisch
wurde in das Forum Bildung berufen.
Welche
Themenschwerpunkte hatte das Forum Bildung?
Im
Mittelpunkt der Arbeit des Forum Bildung standen fünf bildungspolitische
Themenschwerpunkte:
- Bildung
und Qualifikationsziele von morgen
- Förderung
von Chancengleichheit
- Qualitätssicherung
im internationalen Wettbewerb
- Lernen
ein Leben lang
- Neue
Lern- und Lehrkultur
Elternakademie
und Forum Bildung?
Für
die Arbeit der Elternakademie als Bildungsinstitution ist die zentrale
Empfehlung der frühen Förderung von besonderer
Bedeutung. Gerade bei der frühen Förderung hat Deutschland
im internationalen Vergleich erhebliche Defizite. Das Interesse
und die Lernbereitschaft von Kindern müssen besser gefördert
werden. Das setzt eine entsprechende Weiterbildung aller am Erziehungsprozess
beteiligten insbesondere auch der Eltern voraus. Zu der frühen
Förderung von Bildungsprozessen gehört auch der intensive
Dialog zwischen Kindergarten oder Schule und Eltern. So können
beispielsweise Eltern und Erzieherinnen gemeinsam Themen und Fragen
entdecken, die Kinder besonders beschäftigen.
Der
Zugang zu Bildung und der Erwerb von Bildung werden in Deutschland
in starkem Maß von sozialen und ethnischen Gegebenheiten beeinflusst.
Benachteiligungen insb. auch beim Spracherwerb führen zu Benachteiligungen
beim Lesen, Schreiben und Rechnen. Nur durch eine Frühförderung
kann späteres Schulversagen verhindert werden.
Die
Bedeutung der frühen Förderung erfordert seitens des Staates
auch eine Überprüfung der Prioritäten bei den Investitionen
für die entscheidenden ersten Bildungsjahre.
Alle Ergebnisse und Empfehlungen sind unter www.forum-bildung.de
abrufbar
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